Erst die Diagnose, dann das Angebot
Ein Festpreis auf Grundlage einer missverstandenen Anforderung kostet beide Seiten Geld. Zuerst verstehen wir das Geschäft; danach sprechen wir über den Umfang.
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W-AI ist ein brasilianisches Technologieunternehmen. Wir entwickeln maßgeschneiderte Plattformen für Unternehmen, die der Software von der Stange entwachsen sind – und betreuen diese Plattformen auch nach dem Go-live weiter.
W-AI hat nicht damit angefangen, Stunden zu verkaufen. Am Anfang standen eigene Produkte – und die Erfahrung aus der Praxis, was ein System, das funktioniert, von einem unterscheidet, das nur Arbeit macht: die Anbindung an Banken und Finanzbehörden, verlässliche Daten, ein Backup, das schon einmal tatsächlich wiederhergestellt wurde, ein Betrieb, der am Tag der Umstellung nicht stillsteht.
Aus diesem Lehrgeld ist unsere Methode entstanden. Heute wenden wir dieselbe Abfolge auf Kundenprojekte an: das gesamte Geschäft verstehen, bevor wir etwas vorschlagen; den rechtlichen Rahmen klären, bevor wir programmieren; in getesteten Modulen liefern und auch nach dem Go-live am Ball bleiben.
Wir entwickeln von der Datenbank bis zur Benutzeroberfläche, weil die Qualität des Ergebnisses davon abhängt, die gesamte Kette im Griff zu haben – und weil ein Kunde einen einzigen Ansprechpartner braucht, wenn etwas schiefgeht.
Ein Festpreis auf Grundlage einer missverstandenen Anforderung kostet beide Seiten Geld. Zuerst verstehen wir das Geschäft; danach sprechen wir über den Umfang.
Nie umgekehrt. Hat der Betrieb eine ungewöhnliche Regel, die seit zehn Jahren funktioniert, lernt die Software diese Regel – statt das Unternehmen zu zwingen, seine Abläufe umzustellen.
Steuerliche Anforderungen, Melde- und Nebenpflichten sowie Datenschutzvorgaben fließen von Anfang an in den Entwurf ein. Effizienz, die Haftungsrisiken erzeugt, ist keine Effizienz, sondern eine aufgeschobene Rechnung.
Kurze Sprints, modulare Lieferungen und fortlaufende Tests. Der Kunde sieht und nimmt Modul für Modul ab – beim Go-live gibt es keine Überraschungen.
Wir arbeiten mit Steuerdaten, Kundenstammdaten und Konsumverhalten. Wir erheben nur, was nötig ist, erklären, wofür wir es nutzen, und verstehen das Datenschutzrecht als Mindeststandard, nicht als Obergrenze.
Ein lebendiges System verändert sich, weil sich der Betrieb verändert. Wir beobachten weiterhin das tatsächliche Nutzungsverhalten und passen an, was sich im Einsatz zeigt.
Die formelle Gründung kam nach der Software – das erste Ökosystem war bereits im Aufbau, bevor das erste Dokument unterschrieben wurde.
Ein neues Projekt, ein Betrieb, der seinen Systemen entwachsen ist, Tools, die nicht miteinander sprechen, Presse oder Partnerschaften – unsere Tür steht offen.